“Ich möchte alle Opern- und Konzertliebhaber heute ins Schwärmen bringen und auch all jene, die sich bis heute noch abhalten ließen und noch zweifeln, ein Opernhaus von innen zu besuchen, animieren, sich auf die Welt der klassischen Musik einzulassen. Eine Opernaufführung kann erhebend und zerstreuend sein. Majestätische Opernsäle und die wunderschöne klassische Musik bringen uns weit weg vom Alltag in eine Welt der Superlative. Es freut mich sehr, Ihnen heute meine 7 schönsten Opernhäuser vorstellen zu dürfen”.

Angela Pauer
Die Reiserei Wien – Opernreisen
pauer.opernreisen@diereiserei.at

Wiener Staatsoper

Wien - Österreich

EINE ENTFÜHRUNG IN DIE OPERNWELT MIT WIENER CHARME
Die Theaterbesessenheit der Habsburger geht bis in die Anfänge der Oper im 17. Jahrhundert zurück. Entsprechend opulent und glanzvoll waren schon damals die Ausstattungen. Die heutige Wiener Staatsoper präsentiert sich als ein durch und durch starbesetztes Haus. Neue Entwicklungen der Regie standen bisher nicht im Vordergrund, vielleicht kommt deshalb das Publikum so treu und genießt eine 40 Jahre alte Inszenierung von Otto Schenk immer wieder gerne. Seit 2020 ist Bogdan Roščić der neue Operndirektor und er versucht, frischen Wind in die Wiener Staatsoper zu bringen. Die Wiener lieben ihre Staatsoper und betrachten sie als ihr musikalisches Herz und als Mittelpunkt der Musikstadt Wien.

2 Nächte im zentralen 4*-Hotel ab € 700,– / Person im Doppelzimmer
inklusive Fine Dining und Opernkarte der 1.-2. Kategorie
(Reisezeitraum Herbst 2021, Stand 16.05.2021)

Semperoper

Dresden - Deutschland

DAS HERZ DER STADT MIT WELTRUF
Die Semperoper gilt als eines der schönsten Theaterhäuser der Welt mit Weltruf. Seit über 470 Jahren spielt die Sächsische Staatskapelle Dresden dort und wurde durch zahlreiche Uraufführungen mit Werken von Richard Wagner und Richard Strauß weltberühmt. Glanzvoll erhebt sich die Semperoper über dem Theaterplatz an der Elbe und bildet das Zentrum der historischen Altstadt. In spätklassizistischer, an die Renaissance anklingende Architektur wurde der erste Bau nach Plänen von Gottfried Semper errichtet und 1841 eröffnet. Im Moment ist die Oper geschlossen. Die Wiedereröffnung der Semperoper für Aufführungen ist für den 03.06.2021 geplant.

2 Nächte im zentralen 4*-Hotel ab € 580,– / Person im Doppelzimmer
inklusive Fine Dining und Opernkarte der 1.-2. Kategorie
(Reisezeitraum Herbst 2021, Stand 16.05.2021)

Opéra Garnier

Paris - Frankreich

STILPRÄGENDE URAUFFÜHRUNGEN ERFAHREN NEUEN SCHWUNG
Im 9. Arrondissement von Paris befindet sich die im 19. Jh. unter Napoléon Bonaparte III im neobarocken Stil erbaute Opéra Garnier. Das Grand Foyer, der Salon du Glacier, die atemberaubende Marmortreppe, der 8 Tonnen schwere Kronleuchter, das Deckengemälde von Marc Chagall sowie der prachtvolle Zuschauerraum in Rot und Gold bilden ein prachtvolles Ensemble. Die Opéra Garnier ist Originalschauplatz des Romans „Das Phantom der Oper“, inspiriert wurde der Schriftsteller Gaston Leroux durch unerklärliche und mysteriöse Vorfälle auch mit ungeklärter Todesfolge. Ab Sommer wird der charismatische venezolanische Dirigent Gustavo Dudamel als neuer Musikdirektor für neuen Schwung in Paris sorgen. „Vom ersten Taktschlag an war meine Erfahrung mit den Künstlern der Pariser Oper einfach hervorragend”, sagt der Künstler. Man darf auf das neue Programm und den neuen Klang gespannt sein.

2 Nächte im zentralen 4*-Hotel ab € 780,– / Person im Doppelzimmer
inklusive Aperitif vor der Vorstellung und Opernkarte der 1.-2. Kategorie
(Reisezeitraum Herbst 2021, Stand 16.05.2021)

Teatro di San Carlo

Neapel - Italien

WO CARUSO DIE MASSEN ZUM BEBEN BRACHTE
Opernliebhabern auf der ganzen Welt ist es ein Begriff – das Teatro di San Carlo in Neapel, nahe der Piazza Plebiscito. Mit seinen über 3.000 Sitzplätzen galt es lange Zeit als führend unter Europas Opernhäusern. Über die Jahre waren die größten Stimmen Italiens hier zu Gast: Allen voran Enrico Caruso, der bedeutendste Tenor seiner Zeit. Als musikalische Direktoren zeichneten unter anderem Rossini und Donizetti verantwortlich. Berühmt ist das Teatro San Carlo aber nicht nur für seine spektakulären Aufführungen und seine herausragende Akustik, sondern auch für seine überwältigende Ausstattung. In sattem Rot gehaltene Logen mit Samtbezügen, reiche Gold- und Silberverzierungen und die prachtvolle Königsloge mit dem eindrucksvollen königlichen Wappen machen das Bauwerk nicht nur zu einem Ohren- sondern auch zu einem wahren Augenschmaus.

2 Nächte im zentralen 4*-Hotel ab € 530,– / Person im Doppelzimmer
inklusive Fine Dining und Opernkarte der 1.-2. Kategorie
(Reisezeitraum Herbst 2021, Stand 16.05.2021)

Bolschoi Theater

Moskau - Russland

DAS BESTE WAS BALLETT ZU BIETEN HAT
Am 28. März 1776 gewährte Katharina II. dem Staatsanwalt Prinz Pjotr Urusov das Privileg, Theateraufführungen aller Art, einschließlich Maskeraden, Bällen und anderen Formen der Unterhaltung zu gestalten. Das war die Geburtsstunde des Bolschoi Theaters, das heute eine der beeindruckendsten Kulturinstitutionen Russlands ist. Das Bolschoi-Ballett und die Bolschoi-Oper gehören zu den ältesten und renommiertesten Ballett- und Opern-Ensembles der Welt. Mit über 200 Tänzern ist es die mit Abstand größte Ballettkompanie der Welt. 2008 sollte es wiedereröffnet werden, 2011 war es endlich so weit: Das Moskauer Bolschoi Theater wurde nach sechsjährigen Restaurierungsarbeiten mit einer Gala wiedereröffnet.  Mehr als eine Milliarde Euro wurde investiert und das Theater ist nun eines der technologisch fortschrittlichsten Musiktheater der Welt. Schließlich handelt es sich nicht um irgendeine Bühne, sondern um das bekannteste und renommierteste Theater Russlands. Seine Ensembles geben Gastspiele auf der ganzen Welt.

2 Nächte im zentralen 4*-Hotel ab € 690,– / Person im Doppelzimmer
inklusive Fine Dining und Opernkarte der 1.-2. Kategorie
(Reisezeitraum Herbst 2021, Stand 16.05.2021)

Mailänder Scala

Mailand - Italien

LEGENDÄRER OPERNTEMPEL UND ITALIENISCHES NATIONALHEILIGTUM
Das Teatro alla Scala in Mailand ist einer der legendärsten Operntempel der Welt und in Italien eine Art Nationalheiligtum. Das Opernhaus liegt an der Piazza della Scala, nach der sie benannt wurde. Der 7. Dezember ist der alljährliche Stichtag, der Namenstag des Stadtheiligen Ambrosius und der Beginn der neuen Opernsaison. Die “Inaugurazione” ist stets ein pompös inszeniertes, gesellschaftliches und mediales Großereignis, ganz Mailand ist auf den Beinen und alles was Rang und Namen hat sitzt in der Scala. Gut gekleidet versteht sich, denn es gibt eine “Kleiderordnung” die für Männer mindestens Jackett und Krawatte und für Frauen Kleidung, die im Einklang mit dem guten Ton steht, vorgibt. Mitte der 1950er Jahre war die Mailänder Scala der glanzvolle Mittelpunkt der Opernwelt und das ist hauptsächlich ihrer “Primadonna Assoluta” zu verdanken: Maria Callas, die hier als Medea, Norma oder Violetta bislang ungeahnte Maßstäbe als Sängerdarstellerin gesetzt hat. Als Intendant Antonio Ghiringhelli 1958 die Eskapaden seiner Primadonna beendet und die Callas vor die Tür setzt, meinte er lapidar: Primadonnen kommen und gehen, aber die Scala bleibt.

2 Nächte im zentralen 4*-Hotel ab € 790,– / Person im Doppelzimmer
inklusive Aperitif vor der Vorstellung und Opernkarte der 1.-2. Kategorie
(Reisezeitraum Herbst 2021, Stand 16.05.2021)

Gran Teatro La Fenice

Venedig - Italien

DER PHÖNIX UNTER DEN OPERNHÄUSERN
Denkt man an die Lagunenstadt Venedig, denkt man an Gondeln, Markusplatz, Karneval und natürlich an das weltbekannte Gran Teatro La Fenice. 1996 wurde das Opernhaus durch einen gemeinen Brandanschlag bis auf die Grundmauern niedergebrannt, angeblich sollen zwei Elektriker am Brand mitgeholfen haben. Es dauerte mehrere Jahre bis das Theater wiedererstand, quasi wie der Phönix aus der Asche (La Fenice übersetzt “der Phönix”). Die detailgetreue Errichtung ist gelungen, nicht zuletzt durch Spenden namhafter Mäzene, so soll der musikbegeisterte Regisseur Woody Allen mitgezahlt haben. Der Zuschauerraum mit seinen fünf Rängen imponiert gewaltig, viel Gold und Pomp wurden verbaut. Venedig zog schon immer prominente Komponisten an, die Musikgeschichte nennt hier Gioachino Rossini, Vincenzo Bellini und natürlich Giuseppe Verdi. Das Nonplusultra jeder Opernsaison sind die Premieren, dann sind die Brüstungen der Logen mit duftenden Blumenbuketts geschmückt, das elegante Publikum füllt den Saal. Übrigens, Venedig hatte einmal sieben Opernhäuser, heute kaum noch vorstellbar. Besuchen Sie Venedig und das La Fenice.

2 Nächte im zentralen 4*-Hotel ab € 590,– / Person im Doppelzimmer
inklusive Aperitif vor der Vorstellung und Opernkarte der 1.-2. Kategorie
(Reisezeitraum Herbst 2021, Stand 16.05.2021)

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