Chiang Mai Highlands, Streetfood & buddhistische Tempel

Chiang Mai Highlands, Streetfood & buddhistische Tempel

Auf Einla­dung des thailändischen Tourismusverbandes hatte ich die wunder­bare Gele­gen­heit, den Norden Thailands und die Golfregion Chiang Mai im Rahmen der TGTM Thai Golf Travel Mart 2019 kennen­zu­lernen. Über die Drehkreuze Dubai oder Doha erreicht man mit vielen Fluglinien Bangkok. Nach 50 weiteren Flugminuten landet man inmitten der einzigartigen thailändischen Berglandschaften. Aufgrund der kurzfristigen Buchung meiner Reise bin ich mit Quatar Airways über Doha nach Bangkok geflogen und mit Thai Airways nach Chiang Mai. An Service und Qualität gab es überhaupt nichts zu beanstanden und mit 1,90m Körpergröße hatte ich sogar in der Economy Class der Quatar ausreichend Beinfreiheit.

Wenn man sehr komfortabel reist, mit einer Gesamtflugzeit von etwa 13 Stunden doch lange unterwegs ist, verspürt man eine gewisse Müdigkeit. Aber meine Freude über die Ankunft in Chiang Mai war übergroß. Der Flughafen ist übersichtlich in Schlauchform gebaut und am Ausgang der Internationalen Flüge warten bereits diverse Transfergesellschaften und Taxianbieter. An den zahlreichen ATM Automaten hat man Gelegenheit, sich mit der notwendigen inländischen Währung auszustatten. Ein kurzer Smalltalk am Taxischalter und mir wurde mein Fahrer zugewiesen, der mich für knapp 4 EUR in mein Hotel in der Innenstadt brachte. Die Fahrzeit hier liegt bei etwa 30 Minuten.

Eine Großstadt im traditionellen Stil

Schon auf dem Weg wurde mir bewusst, dass dies keine Großstadt im klassischen Sinn ist. Keine Hochhäuser und viele Häuser die immer noch im traditionellen Stil gehalten sind. Natürlich gibt es im Zentrum auch ein paar größere Hotelkomplexe, aber die thailändische Regierung und die Stadt Chiang Mai, die zu den größten Metropolen im Norden Thailands und wichtigstem Wirtschaftsfaktor gehört, legen großen Wert auf die Beibehaltung der ursprünglichen Infrastruktur.

Angekommen im Businesshotel Dusit D2, einem soliden 5 Stern-Hotel im modernen Designhotelstil mit allen Annehmlichkeiten dieser Hotelklasse, wusste ich sofort beim Eintreten die Klimaanlage zu schätzen. Schließlich fiel meine Reisezeit hier in die klassische Regenzeit Asiens und die Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen können dem typischen Mitteleuropäer schon zu schaffen machen. Das Haus ist im Stadtkern gelegen, unmittelbar in der Nähe des Nachtmarkts und alle Sehenswürdigkeiten der Stadt sind ausgezeichnet zu erreichen. Generell kann man Alles per Pedes erreichen – die günstigen Tuk Tuks ersparen einem aber so manche Schweißperle.

Ein schönes Doppelzimmer zur Einzelnutzung, guter Service, freundliche Mitarbeiter, sowie ein opulentes Frühstücksbuffet ließen hier für eine Geschäftsreise keine Wünsche offen.

Die Chiang Mai Highlands

Im Rahmen meiner Reise habe ich die Woche mit einem ausführlichen Programm, einer Vielzahl von Gesprächen mit freundlichen Vertretern von Hotels und Golfresorts, Abendveranstaltungen und einem bestens organisierten Golfturnier verbracht.

Ich hatte die Gelegenheit den tollen Platz Chiang Mai Highlands zu spielen und einige ausgesuchte wunderschöne Hotels, wie das Anantara Chiang Mai oder das bezaubernde Na Nirand Boutique Hotel, zu besichtigen. Der Golfplatz war fair und landschaftlich schön gelegen in den Highlands (ca. 30 Minuten Fahrzeit von Chiang Mai entfernt). Caddies und Buggy waren obligatorisch und so manche Puttlinie hätte ich nicht vorhergesehen. Die Spielbahnen waren relativ eng und neben einigen Wasserhindernissen kamen auch einige unangenehme Topfbunker ins Spiel. Aufgrund der hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sollte man eine Golfreise aber eher in den Monaten Oktober bis März planen.

Streetfood, Elefantencamp und buddhistische Tempel

An den Abenden und der frei verfügbaren Zeit habe ich den historischen Altstadtkern besucht, bin durch die alten Gassen geschlendert und habe die vielfältige Kultur mit Streetfood, Nachtmarkt, Fußmassagen und Rucksacktouristenflair erlebt. Chiang Mai bietet hier ein breit gefächertes Angebot vom einfachen Hosteltourismus bis hin zu gehobener Top Hotellerie und Gastronomie.

Wer neben dem Golfen noch weitere Aktivitäten geplant hat, dem stehen unzählige Möglichkeiten im Umland der Stadt zur Wahl. Angefangen vom Elefantencamp bis hin zu Trekking in den umliegenden Bergen oder Ziplining durch den Dschungel. Natürlich dürfen auch die klassischen buddhistischen Tempel nicht fehlen.

Ich war begeistert von der Freundlichkeit der Menschen, habe mich stets überaus sicher gefühlt und obwohl Chiang Mai ein bekanntes touristisches Ziel ist, habe ich mich nicht an die Touristenhochburgen Thailands erinnert gefühlt. Die Menschen waren präsent, aber nicht aufdringlich oder unangenehm und hatten immer einen hilfreichen Tipp parat.

Ich habe schon einige asiatische Länder bereist und hatte diese deshalb eigentlich nicht mehr auf meiner persönlichen Bucket List. Aber schon während meines Aufenthalts in Chiang Mai, wuchs ständig meine Lust dieses Ziel noch einmal zu besuchen und im privaten Rahmen noch etwas mehr von dieser faszinierenden Region kennenzulernen.

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Mirko Overdick
Mirko Overdick

Direkt aus dem Golfsport gekommen unterstützt er seit einigen Jahren Pros, Gruppen und Individualreisende bei ihrer Golfreisebuchung. Als leidenschaftlicher Sportler und Golfer ist er hier schon in diversen Destinationen persönlich gewesen und freut sich das Die Reiserei Team bei Sportreisen, insbesondere Golfreisen ergänzen zu dürfen.

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